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Kontinuierliche Emissionsüberwachung für einen nachhaltigen Anlagenbetrieb

Zuverlässige Lösungen unterstützen Dekarbonisierungsziele und gewährleisten Gesetzeskonformität

Teaserbild Fokus-Thema Emissionsüberwachung

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Systeme zur kontinuierlichen Emissionsüberwachung: Bewährte Messtechnik für Gesetzeskonformität und transparente Einblicke in den Anlagenbetrieb

Die gesetzlichen Anforderungen zur Emissionsüberwachung und Berichterstellung werden in fast allen Ländern der Welt verschärft. Lösungen mit Analysatorsystemen überwachen Emissionen, stellen die Einhaltung von Grenzwerten sicher und reduzieren die Abgabe anderer Substanzen an die Umwelt.

Zur Emissionsreduzierung werden Abgase aus verschiedenen Prozessen gereinigt. Intelligente Sensorlösungen unterstützen Abgasreinigungssysteme bei einer effizienten Verbrennung und einem optimalen Anlagenbetrieb.

In der Abfallindustrie gelten verschiedene Anforderungen, abhängig vom Typ der Abfallverbrennungsanlage, so z. B. für Hausabfälle, Industrieabfälle oder Sondermüll. Sowohl Schadstoffe wie HCl, HF, NOx, SO2, VOC (Volatile Organic Compounds) sowie Staubemissionen und O2 und/oder H2O müssen gemäß lokalen Umweltauflagen kontinuierlich gemessen werden. Als Zusatzparameter muss außerdem der Gesamtquecksilberanteil Hg immer häufiger kontinuierlich erfasst werden.

CEMS-Lösung von Endress+Hauser ©Endress+Hauser
CEMS-Lösung von Endress+Hauser

CEMS überwachen Schadstoffe in Abgasen

Einblicke

Kontinuierliche Emissionsüberwachung aller relevanten Schadstoffkomponenten in Abgasen

Systeme zur kontinuierlichen Emissionsüberwachung (CEMS), wie z. B. das MCS200HW oder das MCS100FT, liefern gleichzeitig Echtzeit-Messungen von Hg und allen anderen relevanten Schadstoffkomponenten im Abgas und stellen so eine zuverlässige Einhaltung von Grenzwerten sicher. Einfacher Betrieb und minimaler Wartungsbedarf unterstützen eine stabile langfristige Anlagenleistung.

Das Analysatorsystem kann präzise für die Messaufgabe konfiguriert werden. Das Ergebnis ist ein maßgeschneidertes Analysatorsystem, das sowohl wirtschaftlich als auch sehr hochleistungsfähig ist. Sollte es in Zukunft erforderlich werden, weitere Schadstoffe zu überwachen, z. B. aufgrund einer aktualisierten Betriebsgenehmigung, kann das Analysatorsystem flexibel erweitert werden. Neue Messkomponenten können vor Ort hinzugefügt werden, wodurch sich Stillstandszeiten und Kosten minimieren.

Kontinuierliche Messung von Quecksilber ©Endress+Hauser
Kontinuierliche Messung von Quecksilber

Quecksilbermessung mit dem MERCEM300Z

Einblicke

Überwachung von Quecksilber in Emissionen

In einigen Ländern, wie z. B. Deutschland, ist in Abfallverbrennungsanlagen auch die kontinuierliche Messung des Gesamtquecksilbergehalts obligatorisch.

Der extraktive Gasanalysator MERCEM300Z wurde gemäß EN 15267-3 in einem Bereich von 0...10 µg/m³ Gesamtquecksilbergehalt entsprechend geprüft. Der größte Vorteil des MERCEM300Z besteht darin, dass er das oxidierte Quecksilber ohne Zugabe von Chemikalien oder Verwendung von Konvertern in elementares Quecksilber umwandelt, wodurch sich der Wartungsaufwand im Vergleich zu anderen Messsystemen erheblich reduziert.

Kontinuierliche Messung von Staubemissionen ©Endress+Hauser
Kontinuierliche Messung von Staubemissionen

Lösung zur Staubüberwachung

Einblicke

Messung der Staubkonzentration in trockenen und nassen Gasen

Staub kann bei nassen Gasen kontinuierlich extraktiv oder vor Ort unter trockenen Bedingungen gemessen werden. Endress+Hauser liefert bewährte Lösungen für beide Anwendungen. Für die Standardanwendung mit trockenem Rauchgas (über dem Säuretaupunkt) sind der DUSTHUNTER S (Streulichtmessprinzip) und der DUSTHUNTER T (Übertragungsmessprinzip) am besten geeignet, um lokale Vorschriften und die Anforderungen an Emissionsmessungen zu erfüllen. Bei nassen Rauchgasen (unter dem Säuretaupunkt) kommt das Staubmessgerät FWE200DH zum Einsatz. Hier wird das zu messende Gas über einen Bypass aus dem Schornstein entfernt, auf eine Temperatur über dem Säuretaupunkt erhitzt und kontinuierlich gemessen.

Messen des Gasdurchflusses im Schornstein ©Endress+Hauser

Gasdurchflussmessung im Schornstein

Einblicke

Zuverlässige Gasdurchflussmessung

Für eine präzise Berechnung der Fracht und den Emissionshandel ist eine hochgenaue Durchflussmessung erforderlich.

Das Volumenstrom-Messgerät FLOWSIC100 misst kontinuierlich den Gasdurchfluss im Schornstein. Das Gerät erfordert aufgrund seiner Ultraschalltechnologie nur minimale Wartung. Eine hochwertige Durchflussmessung ist von entscheidender Bedeutung, da Schadstoffkonzentrationen im Verhältnis zum gemessenen Rauchgasvolumen angegeben und schließlich in kg/h ausgewiesen werden.

Angesichts der in Zukunft erforderlichen präzisen Regelung von Treibhausgasemissionen (THG) wird eine möglichst genaue Durchflussmessung immer wichtiger.

Bild der Combiprobe von Endress+Hauser ©Endress+Hauser
Bild der Combiprobe von Endress+Hauser

Kombinierte Messung von Staub, Volumenstrom, Druck und Temperatur

Einblicke

Platzsparende Lösung zur Messung von Staub, Durchfluss, Druck und Temperatur

Mit der Combiprobe CP100 können bei minimalem Platzbedarf Staub, Durchfluss, Druck und Temperatur im Schornstein gemessen werden. Diese Lösung umfasst die Montage eines DUSTHUNTER SP100 (Streulichtmethode), eines FLOWSIC100 PR (Ultraschall-Durchflussmessgerät), eines Temperatursensors und eines Drucksensors auf einem kombinierten Flansch (DN250 PN6). Dadurch entfällt der Bedarf nach zusätzlichen Flanschen. Diese platzsparende Lösung bewährt sich insbesondere dort, wo eine redundante Auslegung der Messgeräte erforderlich ist.

Bild der Endress+Hauser Lösung für das Emissionsdatenmanagement ©Endress+Hauser
Bild der Endress+Hauser Lösung für das Emissionsdatenmanagement

Datenerfassungs- und Verarbeitungssystem

Einblicke

Emissionsdatenmanagement

Das MEAC Datenerfassungs- und Verarbeitungssystem (DAHS) wurde für die Erfassung, Speicherung, Normalisierung, Auswertung, Anzeige und Übertragung von Emissionsmessdaten konzipiert. Es ist in verschiedenen Ausführungen erhältlich, die eine Berichterstellung gemäß lokalen Anforderungen ermöglichen.

Das MEAC300 ist TÜV-geprüft und zertifiziert und bietet Datenanalysen, die unter anderem QAL3-Daten zur Driftkontrolle nutzen, sowie Lösungen mit MEAC für einen redundanten Betrieb. Für die digitale Datenübertragung zum Steuerungssystem stehen alle standardmäßigen Datenübertragungsprotokolle zur Verfügung.  

Bild einer modernen Abfallverbrennungsanlage ©Endress+Hauser
Bild einer modernen Abfallverbrennungsanlage
Einblicke

Biogene CO2-Messung: Hauptgründe

Emissionshandelssysteme (ETS) wie das EU ETS, die Pollution Inventory Guidance der UK Environment Agency, das deutsche BEHG und China Certified Emission Reduction (CCER) sind in Betrieb. Alle Gesetze unterscheiden zwischen fossilem und erneuerbarem Kohlenstoff. Zur Ermittlung des erneuerbaren Anteils ist eine kontinuierliche biogene CO2-Probenentnahme gefolgt von einer C14-Analyse im Labor erforderlich. Thermische Abfallbehandlungsanlagen mit Kohlenstoffabscheidungsanlagen werden aufgrund des biogenen Anteils des heterogenen Ausgangsmaterials einen großen Beitrag zu negativen CO2-Emissionen leisten. Netto‑Null‑THG‑Emissionen lassen sich nur erreichen, wenn verbleibende Treibhausgasemissionen (z. B. aus der Landwirtschaft) durch signifikante negative CO₂‑Emissionen ausgeglichen werden. Es ist wünschenswert, die negativen CO2-Emissionen mit größtmöglicher Genauigkeit zu kennen. Für eine weitere Nutzung des abgeschiedenen CO2 ist der grüne Anteil für eine ökologische, biobasierte Bewertung wichtig. Zudem ist der erneuerbare Anteil der durch Abfallverbrennungsanlagen zurückgewonnenen Energie von hohem Interesse für die Öffentlichkeit. In einigen europäischen Städten basiert die Bewirtschaftung der Abfälle pro Kopf auf dem fossilen Anteil. Auch hierfür ist die Bestimmung des fossilen und biogenen CO2-Anteils erforderlich.

Aus diesen Gründen startete Endress+Hauser eine Kooperation mit der Genius5-Instruments GmbH für den weltweiten Vertrieb und Service des biogenen CO2-Messsystems PmCTrace, einem zukünftigen Bestandteil von CEMS in Abfallverbrennungsanlagen.

Produkt-Highlights

Entdecken Sie unsere Produkte für die Emissionsüberwachung:

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Ewen Kindness von RWE im Gespräch mit Rhodri Jones von Endress+Hauser
Erfolgsgeschichte

Echtzeit-Emissionsüberwachung sorgt bei RWE für Gesetzeskonformität

RWE verlässt sich in seiner Anlage in Didcot auf das PowerCEMS100 von Endress+Hauser, um genaue Nox-, SO₂-, CO- und CO₂-Daten in Echtzeit zu erhalten und so einen zuverlässigen Betrieb und Gesetzeskonformität sicherzustellen.

FAQ

Alles, was Sie wissen müssen

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Endnoten

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