Hygienische Thermometer
Kompakte und modulare Temperatursensoren im hygienischen Design für sterile Prozesse und Anwendungen in de Life Sciences und in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie
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Leistungsumfang
Einfache Auswahl
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Einfache Auswahl
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Einfache Auswahl
Leistungsumfang
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FLEX Auswahl
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Fundamental Auswahl
Perfekt für Basisanwendungen
Leistungsumfang
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Lean Auswahl
Optimierter Leistungsumfang für Standardanwendungen
Leistungsumfang
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Extended Auswahl
Maximierte Effizienz in Standardanwendungen im Life Cycle
Leistungsumfang
Einfache Auswahl
Xpert Auswahl
Herausragende Leistung für besondere Anwendungen
Leistungsumfang
Einfache Auswahl
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Genauigkeit
Klasse A nach IEC 60751
Ansprechzeit
t50 = 1 s t90 = 1,5 s
Max. Prozessdruck (statisch)
bei 20 °C: 50 bar (725 psi)
Arbeitsbereich
PT 100: -50 °C ...200 °C (-58 °F ...392 °F)
Max. Eintauchlänge auf Anfrage
bis 600,00 mm (23,62'')
Ansprechzeit
t50 = 2,5 s t90 = 5,4 s
Max. Prozessdruck (statisch)
bei 20 °C: 40 bar (580 psi)
Arbeitsbereich
Pt100: -40 °C …160 °C (-40 °F …320 °F), optional bis zu 190 °C (374 °F) reference point for automated calibration
Max. Eintauchlänge auf Anfrage
bis 900,00 mm (35,4'')
Ansprechzeit
t50 = 2,5 s t90 =9,5 s
Max. Prozessdruck (statisch)
bei 20 °C: 40 bar (580 psi)
Arbeitsbereich
PT 100: -40 °C …160 °C (-40 °F …320 °F), optional bis zu 190 °C (374 °F)
Max. Eintauchlänge auf Anfrage
bis 28'' (711mm) andere auf Anfrage
Genauigkeit
Klasse A nach IEC 60751 Klasse AA nach IEC 60751
Ansprechzeit
abhängig vom Aufbau iTHERM QuickSens: t90 = 1,5 s iTHERM StrongSens: t90 = 9,5 s
Max. Prozessdruck (statisch)
bei 20 °C: 40 bar (580 psi)
Arbeitsbereich
PT100: -200 °C … 600 °C (-328 °F … 1.112 °F) iTHERM StrongSens: -50 °C … 500 °C (-58 °F … 932 °F) iTHERM QuickSens: -50 °C … 200 °C (-58 °F … 392 °F)
Genauigkeit
Klasse B nach IEC 60751 Klasse A nach IEC 60751 Klasse AA nach IEC 60751
Ansprechzeit
abhängig vom Aufbau iTHERM QuickSens: t90 = 1,5 s iTHERM StrongSens: t90 = 9,5 s
Max. Prozessdruck (statisch)
bei 20 °C: 40 bar (580 psi)
Arbeitsbereich
PT100 WW: -200 °C … 600 °C (-328 °F … 1.112 °F) iTHERM StrongSens: -50 °C … 500 °C (-58 °F … 932 °F) iTHERM QuickSens: -50 °C … 200 °C (-58 °F … 392 °F) PT100 TF: -50 °C … 200 °C
Max. Eintauchlänge auf Anfrage
48"
Genauigkeit
Klasse A nach IEC 60751
Ansprechzeit
abhängig vom Aufbau
Max. Prozessdruck (statisch)
bei 20 °C: 40 bar (580 psi)
Arbeitsbereich
PT100: -50 °C … 200 °C (-58 °F … 392 °F)
Max. Eintauchlänge auf Anfrage
bis 400 mm (15,75")
Genauigkeit
Klasse A nach IEC 60751
Ansprechzeit
abhängig vom Aufbau
Max. Prozessdruck (statisch)
bei 20 °C: 40 bar (580 psi)
Arbeitsbereich
PT100: -50 °C … 200 °C (-58 °F … 392 °F)
Max. Eintauchlänge auf Anfrage
bis 15,5" (317,5mm) andere auf Anfrage
Genauigkeit
Klasse A nach IEC 60751
Ansprechzeit
t50 = 1 s t90 = 2 s
Max. Prozessdruck (statisch)
bei 20 °C: 100 bar (1.450 psi)
Arbeitsbereich
PT 100: -50 °C ...200 °C (-58 °F ...392 °F)
Max. Eintauchlänge auf Anfrage
bis 600,00 mm (23,62'')
Genauigkeit
-50...75 °C: <0,5 K (-58...167 °F: <0,9 °F) 75...150 °C: <0,65 K (167...302 °F: <1,2 °F)
Arbeitsbereich
-50...150 °C (-58...302 °F)
Hygienische Thermometer
Mit unserem Produktfinder können Sie anhand von Produkteigenschaften nach geeigneten Messgeräten, Softwareprogrammen oder Systemkomponenten suchen. Der Applicator führt Sie anhand von Anwendungsparametern bis zur Auswahl eines einzelnen Produkts.
Über hygienische Thermometer
Unsere Temperaturmessgeräte im hygienischen Design bieten höchste Messleistung und erfüllen die strengen Vorschriften der Lebensmittel-, Getränke- und Pharmaindustrie. Unser umfassendes Portfolio an kompakten und modularen Thermometern ist mit einer großen Auswahl von Prozessanschlüssen nach Industriestandard, intelligenten Temperaturtransmittern und erstklassigen Sensoren erhältlich und verfügt über internationale Zertifikate und Zulassungen.
Unser breites Angebot an standardisierten kompakten und modularen hygienischen Thermometern bietet:
Thermometer in kompakter oder modularer Ausführung Hygienische Prozessanschlüsse – Clamp, metallische Dichtsysteme, Einschweißadapter, Varivent, Klemmverschraubungen... Verschiedene Ausführungen von RTD-Sensoren – einfach oder hochleistungsfähig Thermometer mit Schutzrohr – einfacher und sicherer Austausch / Rekalibrierung Thermometer ohne Schutzrohr – direkter Kontakt mit dem Medium für kürzeste Ansprechzeiten und höchste Genauigkeit Thermometer mit oder ohne Transmitter Thermometer mit oder ohne Display Hygienische Schutzrohre – einschließlich T- und Eck-Schutzrohren
Modulare hygienische Thermometer
Unsere iTHERM ModuLine Produktfamilie ist die neueste Generation von modularen Thermometern für industrielle und hygienische Anwendungen. Mit einer überschaubaren Anzahl von Produkten können wir nahezu jede Prozess- und Kundenanforderung erfüllen. Innovative Technologien sorgen für zusätzlichen Mehrwert, beispielsweise eine verbesserte Prozesseffizienz oder Anlagen- und Produktsicherheit. Beispiele hierfür sind iTHERM QuickSens und iTHERM QuickNeck. Zertifizierungen nach internationalen Standards runden das Angebot ab.
Vorteile
Modularer Aufbau: flexible Produktauswahl und die beste Lösung für jede AnwendungÜber 50 hygienische Prozessanschlüsse als Standard verfügbar Auswahl an Kommunikationsprotokollen für jede Art der Integration, z. B. 4…20 mA, HART®, IO-Link iTHERM QuickSens : kürzeste Ansprechzeiten für optimale Prozesssteuerung, t90: 1,5 siTHERM QuickNeck : teilbares Halsrohr mit Schnellverschluss ermöglicht werkzeuglosen und einfachen Ausbau des Messeinsatzes zur RekalibrierungWeltweite Zertifikate und Zulassungen, z. B. Explosionsschutz nach ATEX/IECEx, CSA, FM, EAC, JPN Ex, NEPSI; Hygienic Design Standards nach 3-A, EHEDG, ASME BPE, FDA, Food Contact Materials (FCM), TSE Certificate of Suitability
©Endress+Hauser
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Modulare, genaue und schnelle Temperaturmessung – iTHERM TM411 (metrisch) / TM412 (zöllig)
iTHERM ModuLine Modulare Thermometer für hygienische und aseptische Anwendungen
iTHERM QuickNeck Teilbares Halsrohr mit Schnellverschluss für einfache und sichere Rekalibrierung
iTHERM TM411 (metrisch) / TM412 (zöllig) mit optionalem digitalen Display TID10
Modulare, genaue und schnelle Temperaturmessung – iTHERM TM411 (metrisch) / TM412 (zöllig)
iTHERM ModuLine Modulare Thermometer für hygienische und aseptische Anwendungen
iTHERM QuickNeck Teilbares Halsrohr mit Schnellverschluss für einfache und sichere Rekalibrierung
iTHERM TM411 (metrisch) / TM412 (zöllig) mit optionalem digitalen Display TID10
Kompakte hygienische Thermometer
Unsere iTHERM CompactLine Produktfamilie wurde mit dem Anspruch entwickelt, unnötige Komplexität zu vermeiden und ein ausgewogenes Preis-Leistungs-Verhältnis zu erzielen. Diese praktischen und vielseitigen Geräte sind für eine Vielzahl von Anwendungen in den Bereichen Life Sciences, Lebensmittel- und Getränkeindustrie sowie generell in der Prozessindustrie konzipiert. Mit iTHERM TrustSens hat Endress+Hauser die weltweit erste selbstkalibrierende Temperatursensortechnologie entwickelt, die speziell für hygienische Anwendungen bestimmt sind, die eine strenge Einhaltung der FDA- und GMP-Vorschriften erfordern.
Vorteile
Kompaktes Design: integrierter Transmitter, geringe Größe und KosteneffizienzÜber 50 hygienische Prozessanschlüsse als Standard verfügbar Auswahl an Kommunikationsprotokollen für jede Art der Integration, z. B. 4…20 mA, HART®, IO-Link Weltweite Zertifikate und Zulassungen, z. B. Explosionsschutz nach ATEX/IECEx, CSA, Hygienic Design Standards nach 3-A, EHEDG, ASME BPE, FDA, Food Contact Materials (FCM), TSE Certificate of Suitability
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iTHERM CompactLine TM311 – kompakt, genau und vielseitig
iTHERM CompactLine TM311 –ideal für kritische hygienische Anwendungen in den Bereichen Life Sciences sowie Lebensmittel und Getränke
iTHERM TrustSens TM371 (metrisch) / TM372 (zöllig) mit selbstkalibrierendem Pt100-Sensor
iTHERM QuickNeck Teilbares Halsrohr mit Schnellverschluss für einfache und sichere Rekalibrierung
iTHERM TrustSens Selbstkalibrierung erklärt Das Phänomen der Curie-Temperatur nutzen
iTHERM CompactLine TM311 – kompakt, genau und vielseitig
iTHERM CompactLine TM311 –ideal für kritische hygienische Anwendungen in den Bereichen Life Sciences sowie Lebensmittel und Getränke
iTHERM TrustSens TM371 (metrisch) / TM372 (zöllig) mit selbstkalibrierendem Pt100-Sensor
iTHERM QuickNeck Teilbares Halsrohr mit Schnellverschluss für einfache und sichere Rekalibrierung
iTHERM TrustSens Selbstkalibrierung erklärt Das Phänomen der Curie-Temperatur nutzen
Unsere hygienischen Schutzrohre von Endress+Hauser sind ohne Schweißnähte und Toträume konstruiert , wodurch sie leicht zu reinigen und ideal für hygienische und aseptische Anwendungen sind. Sie werden in die Prozessleitung eingeschweißt, sind nicht demontierbar und werden aus einem einzigen Stück Edelstahl gefräst . Auch bei sehr kurzen Eintauchlängen sind diese Schutzrohre ideal für den Einsatz in hygienischen oder aseptischen Rohrleitungen, Behältern oder Tanks.
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iTHERM CompactLine TM311 mit montiertem Eck-Schutzrohr TT411
T-Schutzrohr Gerades Rohrstück, das mit einem Schutzrohr verbunden ist, wobei das Schutzrohr in einem Winkel von 90° in das Rohrstück hineinragt.
Eck-Schutzrohr Rohrbogen und Schutzrohr, wobei das Schutzrohr gerade in eine Seite des Rohrbogens ragt.
iTHERM CompactLine TM311 mit montiertem Eck-Schutzrohr TT411
T-Schutzrohr Gerades Rohrstück, das mit einem Schutzrohr verbunden ist, wobei das Schutzrohr in einem Winkel von 90° in das Rohrstück hineinragt.
Eck-Schutzrohr Rohrbogen und Schutzrohr, wobei das Schutzrohr gerade in eine Seite des Rohrbogens ragt.
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Thermometer und Temperaturtransmitter für die Prozessindustrie
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Grundwissen und Funktionsprinzipien
Was ist ein hygienisches Thermometer?
Ein hygienisches Thermometer ist ein hygienische Anforderungen erfüllender Temperatursensor , der speziell für die zuverlässige Temperaturmessung in hygienischen und aseptischen Prozessen konzipiert ist (manchmal auch als hygienischer Temperaturtransmitter oder hygienische Temperatursonde bezeichnet). Es unterstützt Temperaturmessungen in der Lebensmittel- und der Pharmaindustrie und ist für sterile und reine Produktionsumgebungen gebaut, in denen Kontaminationsverhinderung ein kritischer Faktor ist. Durch sein hygienisches Design kann sichergestellt werden, dass das Messgerät den Prozess oder das Produkt nicht negativ beeinflusst und dass es seinerseits durch Reinigungsverfahren nicht negativ beeinflusst wird.
Welche Vorteile bietet ein hygienisches Thermometer?
Die Hauptvorteile eines hygienischen Thermometers sind das geringere Kontaminationsrisiko von Produkten, bessere Reinigungsfähigkeit und einfachere Einhaltung der Vorschriften in regulierten Prozessen. Durch das hygienische Design, geeignete Materialoberflächen und hygienische Prozessanschlüsse eignet sich das Thermometer für Lebensmittel-, Getränke- und Pharmaanwendungen, ohne die Reinigungsleistung zu beeinträchtigen.
Ein weiterer bedeutender Vorteil ist die Verfügbarkeit von Zertifizierungen und Standards. Je nach Gerät können hygienische Thermometer die Anforderungen von EHEDG, 3-A und ASME BPE erfüllen und die Konformität mit Food Contact Material (FCM) gemäß den Vorschriften von FDA, EU 1935/2004 und China GB 4806 unterstützen. In der Praxis bedeutet dies, dass das Thermometer nicht nur zur Messung der Temperatur bestimmt ist, sondern auch dafür, einen hygienischen Betrieb und regulatorische Erwartungen zu unterstützen.
Bei Endress+Hauser haben wir mit der Entwicklung eines speziellen Portfolios hygienischer Thermometer bereits grundlegende Arbeit geleistet. Dieses Portfolios bietet die erforderlichen Optionen, um die richtige Lösung für verschiedene hygienische Anwendungen zu konfigurieren.
Welches sind die wichtigsten Anwendungen von hygienischen Thermometern?
Hygienische Thermometer werden häufig in Prozessleitungen, Tanks und Fermentern in allen Bereichen der Lebensmittel- und Getränkeindustrie sowie in den Life Sciences eingesetzt.Welche hygienischen Prozessanschlüsse sind verfügbar?
Zu den wichtigsten Anwendungen gehören:
CIP (Cleaning-in-Place) / SIP (Sterilization-in-Place) Pasteurisierung (Kurzzeiterhitzung, HTST) / Pasteurisierung von Milch / UHT-Prozesse Temperaturüberwachung bei der Fermentation und in Bioreaktoren Füll- und Flaschenabfüllanlagen Braukessel Lagertanks, Misch- und Blending-Prozesse Wärmetauscher und Wärmebehandlungssysteme Sterile Filtrationssysteme Pharmazeutische Hilfskreislaufsysteme (Kreisläufe für WFI, Reindampf und aufbereitetes Wasser) Kälte- und Kühlsysteme
Welche hygienischen Prozessanschlüsse sind verfügbar?
Typische hygienische Prozessanschlüsse für Thermometer sind Clamp , Einschweißadapter , Varivent , Ingold , Armaturen für Molkereiprodukte nach DIN 11851, Tri-Clamp-Anschluss und weitere Optionen. Die richtige Wahl hängt von den Montagespezifikationen und dem für die Anlage geltenden Standard, dem Konzept der hygienischen Installation und der Anwendung selbst ab.
Warum ist ein RTD-Sensor für hygienische Prozesse die bessere Wahl?
Für hygienische Prozesse werden meistens RTD-Sensoren (Resistance Temperature Detectors, auch als „Widerstandsthermometer“ bezeichnet) gewählt, denn sie bieten in dem für viele Lebensmittel-, Getränke- und pharmazeutische Anwendungen typischen gemäßigten Temperaturbereich eine höhere Genauigkeit, bessere Wiederholpräzision und stärkere Langzeitstabilität .
Ein weiterer Vorteil ist das nahezu lineare Signal eines RTD, das Kalibrierung und Interpretation vereinfacht. RTDs sind außerdem gut geeignet für die maximalen Temperaturbereiche, die im Allgemeinen in hygienischen Prozessen anzutreffen sind. Eine genaue, Wiederholpräzision bietende Messung ist dabei wichtiger als die Funktionsfähigkeit bei extrem hohen Temperaturen.
Im Gegensatz zu Thermoelementen beruhen RTDs nicht auf Konzepten mit einem thermoelektrischen Ausgleichskabel. Die Messgenauigkeit wird stattdessen üblicherweise durch eine Dreileiter- oder Vierleiter-Verdrahtung oder die Verwendung eines Transmitters zum Ausgleichen des Leitungswiderstands verbessert.
Sollte ich für hygienische Anwendungen einen Sensor mit direktem Medienkontakt oder ein Schutzrohr verwenden?
Die Wahl zwischen Sensoren mit direktem Medienkontakt und Schutzrohren hängt von den Anforderungen an die Ansprechzeit und weiteren Prozessinformationen ab. Bei einer Ausführung mit direktem Medienkontakt ist der Sensorschaft direkt dem Prozess ausgesetzt. Sie wird üblicherweise gewählt, wenn schnelles Ansprechen auf Temperaturwechsel ein kritischer Faktor ist, beispielsweise in CIP/SIP-Prozessen mit dynamischen Temperaturprofilen.
Ein Schutzrohr wird bevorzugt, wenn ein zusätzlicher Schutz des hygienischen Sensors, mechanische Robustheit oder höhere Wartungsfreundlichkeit gefordert sind.
Endress+Hauser bietet patentierte, schnell ansprechende Schutzrohre, die beide Anforderungen in Einklang bringen: Sie ermöglichen kurze Ansprechzeiten, gewährleisten dabei aber einen geschlossenen Prozess sowie eine robuste Konstruktionsweise und höhere Wartungsfreundlichkeit.
Was ist der Unterschied zwischen kompakten und modularen hygienischen Thermometern?
Kompakte und modulare hygienische Thermometer unterscheiden sich hauptsächlich in ihrer Flexibilität, Wartungsfreundlichkeit, Ersatzteilstrategie, beim Austausch des Messeinsatzes und den Lebenszykluskosten.
Kompaktthermometer wie das iTHERM CompactLine TM311 von Endress+Hauser sind für einfache Montage, minimalen Platzbedarf und standardisierte Messaufgaben konzipiert. Bei ihnen ist die Bauform üblicherweise festgelegt, und es gibt nur begrenzte Optionen für Ersatzteile oder den Austausch des Messeinsatzes.Modulare hygienische Thermometer wie das iTHERM ModuLine TM4xx von Endress+Hauser bieten die Möglichkeit, Messeinsätze, Transmitter und Prozessanschlüsse unabhängig voneinander auszutauschen. Sie sind speziell so konstruiert, dass der Sensor austauscht werden kann, ohne das gesamte Gerät auszutauschen , sie unterstützen Strategien für die hygienische Standardisierung und senken die Lebenszykluskosten. Ein weiterer entscheidender Vorteil der Modularität ist die Möglichkeit, Temperaturtransmitter mit unterschiedlichen Übertragungsprotokollen, erweiterter Diagnose und Funktionen für vorausschauende Wartung hinzuzufügen.
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Konstruktionsweise, Materialien und Spezifikationen
Welche Materialien werden für prozessberührende Tiele von hygienischen Thermometern empfohlen?
Für hygienische und pharmazeutische Anwendungen ist Edelstahl 316L der etablierte Standard für prozessberührende Teile aufgrund seiner Korrosionsbeständigkeit, Schweißbarkeit und Eignung für ein hygienisches Design. In pharmazeutischen Umgebungen müssen bei der Materialauswahl auch die Anforderungen bezüglich extrahierbarer und herauslösbarer Stoffe (Extractables und Leachables), z. B. gemäß USP <665>), sowie die festgelegte Materialqualität und Oberflächenbeschaffenheit berücksichtigt werden. In hochreinen Systemen, beispielsweise für Biotechnologie oder WFI, können ein niedriger Deltaferritgehalt und eine kontrollierte Oberflächengüte verlangt werden.
Ein niedriger Deltaferritgehalt ist deshalb besonders relevant, weil er dazu beiträgt, das Rouging-Risiko (Bildung eines rötlichen Eisenoxidfilms) zu verringern und dadurch die Reinigungsfähigkeit und langfristige Integrität der Oberfläche zu unterstützen. Im Vergleich zu Edelstahl 316 verringert 316L das Korrosionsrisiko nach dem Schweißen und unterstützt spaltfreie Ausführungen . Deshalb wird dieser Werkstoff sehr häufig in Standards wie ASME BPE und EHEDG verwendet.
Bei hygienischen Thermometern von Endress+Hauser werden alle benetzten Teile, die direkt mit dem Prozess in Berührung kommen, ausschließlich aus Edelstahl hergestellt. Dieser Werkstoff entspricht vollständig den FDA-Anforderungen und unterstützt die Einhaltung der Hygienevorschriften und regulatorischen Vorgaben.
Warum spielt die Oberflächenrauheit (Ra) für hygienische Temperatursensoren eine Rolle?
Die Oberflächenrauheit (Ra) bestimmt, wie leicht ein hygienischer Temperatursensor gereinigt werden kann und wie effektiv hygienische Bedingungen aufrechterhalten werden. Sie ist wichtig, weil glattere Oberflächen leichter zu reinigen sind und das Risiko von Rückstandsansammlungen und Biofilmbildung verringern .
Für ein hygienisches Design wird im Allgemeinen eine Oberflächenrauheit von ≤ 0,8 µm (32 µin) angestrebt, da sie die Reinigungsfähigkeit unterstützt und der weithin akzeptierte Wert für medienberührende Edelstahloberflächen in Lebensmittel- und pharmazeutischen Anwendungen ist.
Welche Dichtungswerkstoffe sind für hygienische Temperatursensoren geeignet?
Geeignete Dichtungswerkstoffe gewährleisten Verträglichkeit mit Prozessmedien und CIP/SIP-Reinigungsbedingungen in hygienischen Anwendungen. Sie hängen vom Prozessmedium, den Reinigungsbedingungen und gesetzlichen Anforderungen ab. Zu den üblichen Werkstoffen für hygienische Anwendungen gehören EPDM, FKM und PTFE , sofern die ausgewählte Verbindung für den Kontakt mit Lebensmitteln oder Pharmazeutika geeignet und mit CIP/SIP-Bedingungen kompatibel ist. Bei der Wahl sollten Temperaturbeständigkeit, Chemikalienbeständigkeit, Alterungsverhalten, Quellverhalten und das Risiko in Bezug auf Extractables/Leachables sowie mögliche Auswirkungen auf Verunreinigungen berücksichtigt werden.
EPDM wird oft für heißes Wasser, Dampf und viele Reinigungsmedien verwendet. FKM kann je nach Verbindung für ölige oder fettige Medien und viele Reinigungsmittel geeignet sein. PTFE bietet eine sehr breite Chemikalienbeständigkeit und wird oft für anspruchsvolle Reinigungsbedingungen verwendet.
Dichtungskonzepte mit Metalldichtungen bedürfen einer sorgfältigen Beurteilung , insbesondere, wenn die Verbindung geöffnet und wieder zusammengebaut wird. Denn beschädigte oder verformte Dichtflächen können die Reinigungsfähigkeit beeinträchtigen und erhöhen das Risiko, das Spalte entstehen.
Wann sollte ich ein T-Schutzrohr verwenden und wann ein Eck-Schutzrohr?
In hygienischen Anlagen werden normalerweise Eck-Schutzrohre bevorzugt, weil sie aufgrund ihrer totraumfreien Konstruktion die Entleerbarkeit und Reinigungsfähigkeit verbessern. Dieses Schutzrohr ermöglicht außerdem, dass der Sensor gut in den Hauptstrom eingetaucht werden kann, und verbessert dadurch das thermische Ansprechverhalten.
Ein T-Schutzrohr wird üblicherweise in geraden Leitungsabschnitten verwendet, in denen keine Eckstücke verfügbar sind, oder dort, wo es hauptsächlich auf Einfachheit und Zugänglichkeit der Installation ankommt.
Was genau bedeutet IP69K, und brauche ich es für die Washdown-Reinigung?
Die Schutzart IP69K für Washdown-Verfahren bedeutet, dass der hygienische Temperatursensor dafür ausgelegt ist, einer Intensivreinigung seiner Außenseite standzuhalten. In Branchen, die strenge Hygienevorschriften einhalten müssen, ist dies besonders nützlich für hygienische Sensoren mit Hochdruck-Washdown -Anwendungen, die hohen Belastungen durch die Reinigung ausgesetzt sind. Beispiele dafür sind Reinigungsverfahren mit Wasser- oder Heißdampfstrahl, wie sie in der Lebensmittelindustrie und in den Life Sciences üblich sind.
Diese hohe Schutzart unterstützt die Haltbarkeit der Abdichtung und schützt das Gerät bei anspruchsvollen Hochdruck-Reinigungsverfahren. Sie ist deshalb eine sehr gute Wahl für Washdown-Umgebungen.
Sind alle Kommunikationsprotokolle in allen hygienischen Thermometern von Endress+Hauser verfügbar?
Die verfügbaren Kommunikationsprotokolle hängen von der Bauweise des Thermometers ab. Unsere modularen hygienischen Thermometer bieten die höchste Flexibilität. Je nach Gerätespezifikationen und gewähltem Transmitter unterstützen sie die gesamte Palette an Kommunikationsprotokollen, einschließlich IO‑Link und Ethernet‑APL.
Bei unseren hygienischen Kompaktthermometern sind dagegen Sensor und Transmitter in einer festen Konstruktion integriert. Um eine einfache und kostengünstige Installation zu gewährleisten, bieten sie, abhängig vom Gerät, nur eine begrenzte Anzahl an Schnittstellen an, beispielsweise 4...20 mA oder IO‑Link.
Welcher Temperatursensor ist für biopharmazeutische Single-Use-Anwendungen am besten geeignet?
In biopharmazeutischen Single-Use-Systemen sind alle Komponenten, die direkt mit dem Prozessmedium in Berührung kommen, zum einmaligen Gebrauch bestimmt. Die Temperaturmessung in Single-Use-Beuteln erfolgt jedoch üblicherweise mit einem Schutzrohr aus Silikon, d. h. der Sensor selbst bleibt wiederverwendbar (Multi-Use). Geeignete Optionen sind der Kabelfühler iTHERM CableLine TST310 für die einfache Integration in Single-Use-Baugruppen, oder das Kompaktthermometer iTHERM CompactLine TM311 , das eine sehr kurze Ansprechzeit und zuverlässige Messungen bietet.
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Montage, Betrieb und Wartung
Welche typischen Fehler sollten bei der Montage und Reinigung von hygienischen Thermometern vermieden werden?
Vermeiden Sie eine Montage, durch die Toträume, schwer zu reinigende Ecken, Zonen mit geringem Durchfluss oder nicht selbstentleerende Bereiche entstehen. Die Messstelle sollte dort angeordnet sein, wo der Sensor dem Prozessmedium richtig ausgesetzt ist und wo der CIP/SIP-Durchfluss den Bereich effektiv erreichen und reinigen kann.
In kleinen Rohren ist die verfügbare Eintauchlänge oft begrenzt, sodass der Sensorschaft nicht weit genug in den Prozessstrom eingeführt werden kann und dadurch Messabweichungen vergrößert werden. In diesen Fällen kann eine Eck-Montage vorteilhafter sein als ein T-Stück, da sie eine bessere Einführungsposition bietet und dabei die Prinzipien des hygienischen Designs unterstützt.
Wie oft muss ich Temperatursensoren rekalibrieren?
Kalibrierintervalle für hygienische Temperatursensoren hängen von der Prozesskritikalität, gesetzlichen Anforderungen und den Betriebsbedingungen ab. Die Anzahl der Kalibrierungen wird durch einen risikobasierten Ansatz definiert, bei dem die Prozesskritikalität und die Umgebungsbedingungen (z. B. Vibration, Temperatur) statt fester Regeln berücksichtigt werden. In der industriellen Praxis betragen typische Intervalle für kritische Prozesse 3 bis 6 Monate. Besonders kritische Messstellen werden dagegen oft vor jeder Charge verifiziert oder kalibriert.
Kann ich den Sensor austauschen oder rekalibrieren, ohne ihn neu zu verdrahten oder den Prozess zu öffnen?
Ja, mit iTHERM QuickNeck von Endress+Hauser. Das teilbare Halsrohr mit werkzeuglosem Schnellverschluss für die einfache und schnelle Rekalibrierung ermöglicht einen werkzeuglosen Ausbau des Sensoreinsatzes. Damit lassen sich Austausch oder Rekalibrierung durchführen, ohne den Prozessanschluss zu öffnen oder die Verdrahtung zu trennen. Die hygienische Dichtung bleibt während des gesamten Verfahrens intakt. Diese Bauweise unterstützt die hygienische Wartung, reduziert Stillstandszeiten und beseitigt das Kontaminationsrisiko während Servicearbeiten.
iTHERM QuickNeck ist auch in iTHERM TrustSens TM371 / TM372 und in den modularen Thermometern iTHERM ModuLine TM4xx verfügbar.
Wie kann ich Stillstandszeiten beim Rekalibrieren hygienischer Temperatursensoren reduzieren?
Stillstandszeiten in hygienischen Prozessen können deutlich reduziert werden durch die Wahl von Temperatursensoren, die Unterbrechungen durch Servicearbeiten überflüssig machen oder minimieren . iTHERM TrustSens TM371 (metrisch) / TM372 (zöllig) ermöglicht eine vollautomatische In-situ-Selbstkalibrierung. Das bedeutet, dass der Sensor im Betrieb regelmäßige Überprüfungen der Kalibrierung durchführt, ohne dass dazu das Gerät ausgebaut oder der Prozess angehalten werden muss.
Für Anwendungen, die eine manuelle Rekalibrierung erfordern, ermöglicht das teilbare Halsrohr iTHERM QuickNeck einen schnellen und werkzeuglosen Ausbau des Sensoreinsatzes, ohne den Prozess zu öffnen oder die Verdrahtung zu trennen. Dies verkürzt deutlich den Zeitaufwand für die Wartung und vereinfacht Servicearbeiten.
Wie kann ich die Reinigungskosten in hygienischen Prozessanlagen senken?
Die Reinigungskosten können gesenkt werden, indem ein optimiertes hygienisches Design mit gesteuerter, zustandsorientierter Reinigung kombiniert wird . Bei der Konstruktionsweise ist unbedingt auf bündig montierte Anschlüsse, spaltfreie Komponenten und eine selbstentleerende Geometrie zu achten. Die Vermeidung von Toträumen, Aussparungen und Totleitungen verbessert die Reinigungsfähigkeit und verkürzt die Reinigungszeit sowie den Verbrauch von Wasser, Chemikalien und Energie. Hygienische Einbaukonzepte wie totraumfreie Schutzrohre bieten zusätzliche Unterstützung für effiziente CIP/SIP-Prozesse.
Darüber hinaus kann die Reinigung durch die Umstellung von festen Intervallen auf eine zustandsorientierte Reinigung weiter optimiert werden. Statt nach einer vorab festgelegten Zeit zu reinigen, wird die Reinigung erst durchgeführt, wenn sie notwendig ist, beispielsweise basierend auf der Erkennung von Verschmutzung oder Ablagerungen (z. B. mithilfe von Füllstands- oder Durchflussmessung).
Eine genaue Steuerung der Reinigungsbedingungen ist ebenfalls wichtig. Die CIP-Temperatur wirkt sich direkt auf die Wirksamkeit der Reinigungsmittel (Säuren oder Laugen) aus. Hochgenaue und schnell ansprechende Temperaturmessungen gewährleisten, dass Solltemperaturen schnell erreicht und zuverlässig gehalten werden. Dies vermeidet sowohl eine unzureichende Leistung als auch einen unnötigen Energieverbrauch.
Warum ist eine kurze Ansprechzeit in hygienischen Prozessen so wichtig?
In Regelkreisen ist es unerlässlich, dass Aktoren und Sensoren gut zusammenarbeiten, um den Prozess unter optimalen Bedingungen zu betreiben. Wenn Temperatursensoren zu langsam ansprechen, kann es zu erheblichen Über- bzw. Unterschreitungen der Temperatur kommen. Dies führt zu Energieverschwendung und verringert gleichzeitig die Produktqualität. Schnell ansprechende Thermometer sind deshalb unerlässlich für eine genaue Steuerung, insbesondere in Prozessen, die sich schnell verändern.
Wie kann ich Abweichungen in hygienischen Prozessen verringern?
Abweichungen bei Temperaturmessungen unter hygienischen Bedingungen werden oft durch Installationseffekte statt durch die Genauigkeit des Sensors verursacht , insbesondere in Systemen mit kleinen Rohrdurchmessern und begrenzter Eintauchlänge. Als wichtigstes Ziel muss sichergestellt werden, dass der Sensor die tatsächliche Prozesstemperatur misst, nicht den Einfluss der Umgebung . Typische Probleme sind zu kurze Eintauchlängen, Wärmeableitung über den Anschluss oder ungünstige Einbaupositionen, beispielsweise mit T-Schutzrohren.
In der Praxis können Abweichungen verringert werden durch:
Maximierung der Eintauchlänge, wo immer dies möglich ist. Für den Einbau in ein Rohr wird eine Eintauchlänge empfohlen, die idealerweise der Hälfte des Rohrdurchmessers entspricht. Bevorzugte Verwendung von Eck-Schutzrohren , damit der Sensor weiter in die Strömung ragt und eine größere Eintauchlänge aufweist. Verwendung von Bauformen mit kurzer Ansprechzeit oder reduzierter Spitze für eine verbesserte thermische Kopplung, z. B. Endress+Hauser iTHERM QuickSens oder TipSens
Wie kann ich die Risiken einer Produktkontamination in hygienischen Prozessen minimieren?
Risiken von Produktkontamination können durch die Verwendung hygienischer Prozessanschlüsse und Montagekonstruktionen minimiert werden, die Toträume, Spalte und Ansammlungen von Produktrückständen vermeiden .
Die Temperaturmessstelle sollte leicht zu reinigen, für CIP/SIP geeignet und so konstruiert sein, dass Produktansammlungen verhindert werden. Für die meisten Anwendungen ist ein Schutzrohr die bevorzugte, dem Industriestandard entsprechende Lösung, da der Prozess während der Wartung oder Rekalibrierung geschlossen bleibt .
Endress+Hauser bietet eine große Auswahl an hygienischen Prozessanschlüssen. Spezielle T- und Eck-Schutzrohre ohne Schweißungen oder Toträume unterstützen die Reinigungsfähigkeit und tragen zur Verringerung des Kontaminationsrisikos in Rohren, Behältern oder Tanks bei.
Wie kann ich Drift in aseptischen Prozessen erkennen?
Gängige Methoden zur Erkennung von Drift bei der Temperaturmessung in hygienischen Anwendungen sind Laborkalibrierung, Vor-Ort-Kalibrierung, Sensorvergleich und automatische In-situ-Selbstkalibrierung.
Für Standardanwendungen ermöglichen modulare hygienische Thermometer mit Transmittern (iTEMP TMT82 , TMT84 , TMT85 , TMT86 , TMT162 ) Drifterkennung durch Zweikanal-Messung und kontinuierliche Sensorüberwachung. Die Transmitter verwenden zwei Sensoreingänge, um die Messsignale in Echtzeit zu vergleichen. Wenn die Abweichung zwischen den zwei Sensoren einen definierten Grenzwert überschreitet, erzeugt das Gerät eine Driftwarnung.
Für kritische Kontrollpunkte (Critical Control Points, CCPs) oder bei Compliance-relevanten Anwendungen bietet iTHERM TrustSens (TM371 metrisch / TM372 zöllig ) eine höhere Zuverlässigkeit durch automatische und rückführbare In-situ-Selbstkalibrierung. Statt zwei Sensoren zu vergleichen, verifiziert das Gerät seine Genauigkeit anhand eines internen physikalischen Fixpunkts als Referenz und kann deshalb Drift direkt im Betrieb erkennen, ohne dass der Sensor ausgebaut oder der Prozess unterbrochen werden muss.
Welche Dokumentation und Rückführbarkeitsinformationen sind für Temperaturmessungen in hygienischen Anwendungen erforderlich?
Die Anforderungen an Dokumentation und Rückführbarkeit bei Temperaturmessungen in hygienische Anwendungen hängen von der Branche und der Prozesskritikalität ab, doch im Allgemeinen stehen zwei wesentliche Elemente im Fokus: Kalibrierung mit messtechnischer Rückführbarkeit und Gerätequalifizierung .
Messgeräte müssen regelmäßig mit dokumentierten, rückführbaren Verbindungen zu anerkannten nationalen Normen kalibriert werden. Hierzu gehören die definierte Unsicherheit und auditsichere Kalibrierzertifikate zum Nachweis der Genauigkeit (z. B. ISO-akkreditierte Kalibrierung). Parallel dazu müssen Sensoren eine formelle Qualifizierung durchlaufen, um ihre korrekte Installation, funktionale Leistungsfähigkeit und Eignung für hygienische Prozesse zu demonstrieren. Die zugehörige Dokumentation umfasst üblicherweise das Abnahmeprüfzeugnis 3.1 (EN 10204) für die Rückverfolgbarkeit des Materials , Konformitätsbescheinigungen für medienberührende Teile in Bezug auf den Kontakt mit Lebensmitteln oder FDA-Anforderungen sowie Standardarbeitsanweisungen (SOPs) und sichere Messaufzeichnungen mit zugehörigem Audit-Trail, die gewährleisten, dass das System sowohl technisch zuverlässig als auch vollständig mit den Vorschriften konform ist.
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