Ganz gleich, wohin man schaut oder wo man arbeitet, das alles beherrschende Thema ist KI. Sie ist vielseitig, sichtbar, ansprechend und einfach zu benutzen. Kein Wunder, dass nicht nur jeder mit ihr chattet, sondern auch alle über sie reden.
Um das IoT ist es dagegen ruhiger geworden. Seit seiner Einführung 1999 ist es nach und nach immer mehr aus den Gesprächen verschwunden. Doch es ist noch da und immer noch relevant. Es lebt in Messgeräten, Feldgeräten, Kommunikationsnetzen, Gateways, Edge-Systemen und digitalen Tools, Plattformen und Apps, die den Zugriff auf Daten ermöglichen, sie visuell ansprechend darstellen und interaktiv machen.
Was also bedeutet der Aufstieg der KI für das IoT?
Nun, das Zusammenwachsen von KI (oder englisch „AI“ für „Artificial Intelligence“) und IoT, oft als „AIoT“ bezeichnet, weist darauf hin, dass Intelligenz erst dann nutzbar wird, wenn sie sich auf zuverlässige, aus der realen Welt stammende Daten stützt.
KI ist nicht der „Killer“ des IoT, sondern man könnte eher sagen, dass KI und IoT füreinander geschaffen sind. Einzeln sind sie beeindruckend. Doch gemeinsam entsteht daraus das, was industrielle Intelligenz für ihre Aufgaben fit macht.
Bei Endress+Hauser wissen wir schon seit Jahrzehnten, wie wichtig es ist, über Messwerte zu verfügen, denen man vertrauen kann, über Daten, die man erklären kann, und über Systeme, die für konstant hohe Leistung über lange Lebenszyklen ausgelegt sind. Deshalb möchten wir die Perspektive wechseln. Statt darüber zu sprechen, wie die KI zum Killer des IoT wurde, möchten wir die aufblühende Beziehung zwischen den beiden hervorheben und dazu mit ein paar Mythen aufräumen.